Bericht von Günther Kos bei www.pressejournalnews
Es vergeht kaum ein Tag, an dem in Gelsenkirchen nicht ein Kind oder eine Jugendliche Opfer skrupelloser Raubversuche wird. Während am Donnerstag im Innenausschuss des Landes NRW wegen der zuletzt wieder vermehrt auftretenden Fälle darüber gesprochen wurde, ob die Gelsenkirchener Polizei im Kampf gegen die Jugendkriminalität Unterstützung durch eine Hundertschaft bekommen könnte, wurde eine 15-Jährige Opfer eines Angriffs in Horst.
Nach Angaben der Polizei stand die Jugendliche gegen 19.25 Uhr an der Bushaltestelle „Kärntener Ring“, als sie von einem 17 bis 18 Jahre alten Mann mit Cappy aufgefordert wurde, ihr Handy auszuhändigen. Dabei drohte er, sie mit einem Schlagstock zu schlagen. Als die Gelsenkirchenerin flüchtete und den Notruf wählte, schlug der Mann die Gelsenkirchenerin mit dem Schlagstock. Die 15-Jährige konnte fliehen und die Polizei alarmieren. Der Angreifer floh ohne Beute in unbekannte Richtung Horst.
Die 15-Jährige beschreibt den Täter wie folgt: Er hatte eine dunkle Hautfarbe, längere, gelockte Haare und war mit einem schwarzen Jogginganzug der Marke
" Nike“ bekleidet. Unter der Jacke trug er ein pinkfarbenes Oberteil.
Nach Angaben der Polizei stand die Jugendliche gegen 19.25 Uhr an der Bushaltestelle „Kärntener Ring“, als sie von einem 17 bis 18 Jahre alten Mann mit Cappy aufgefordert wurde, ihr Handy auszuhändigen. Dabei drohte er, sie mit einem Schlagstock zu schlagen. Als die Gelsenkirchenerin flüchtete und den Notruf wählte, schlug der Mann die Gelsenkirchenerin mit dem Schlagstock. Die 15-Jährige konnte fliehen und die Polizei alarmieren. Der Angreifer floh ohne Beute in unbekannte Richtung.
Gelsenkirchener Eltern haben Angst um ihre Kinder
Dieser Raubversuch reiht sich ein in eine Kette von ähnlichen Fällen, bei denen in Gelsenkirchen zuletzt immer wieder Kinder und Jugendliche von Minderjährigen bedroht, geschlagen und ausgeraubt wurden.
Quellen : Polizei/dpa,u.a.
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Impressionen aus dem Gelsenkirchener Stadtteil- Horst und Beckhausen in NRW
Bericht von Günther Kos bei, www.pressejournalnews.de
Als Stadt, Zoll und Polizei am Freitag, 6. Februar, zur gemeinsamen Kontrolle ausrückten, wussten viele Betreiber noch nicht, was auf sie zukommt. Neun Betriebe in Gelsenkirchen – Versheime, Cafés und Gaststätten – gerieten ins Visier. Am Ende standen versiegelte Geräte, jede Menge Beanstandungen und eine sofortige Schließung.
Glücksspielautomaten versiegelt und Pfandflaschen beschlagnahmt
Schon im ersten Objekt stießen die Einsatzkräfte auf Probleme. Neben kleineren Hygienemängeln war die Sicherheitssoftware eines Glücksspielautomaten abgelaufen. Das Gerät wurde umgehend versiegelt, ein Bußgeldverfahren folgte.
In einem Vereinsheim mussten gleich zwei Automaten dichtgemacht werden, weil die vorgeschriebene Aufsicht fehlte. Außerdem entdeckten die Kontrolleure Mängel an den Toiletten – und 225 Flaschen ohne Pfandsiegel. Die Flaschen wurden einkassiert, auch hier laufen nun Verfahren.
Der Betreiber eines Shisha-Cafés bekommt ebenfalls Ärger. In seinem Laden wurde im Innenraum Tabak angeboten. Zulässig sind dort nur tabakfreie Produkte.
In einem weiteren Café fand die Lebensmittelüberwachung hygienische und bauliche Mängel. Dazu kamen fehlerhafte Preisangaben sowie 102 Flaschen ohne Pfandkennzeichnung. Auch das wird teuer.
Mitarbeiter flieht vor Kontrolle – Betrieb wegen Hygienemängeln geschlossen
Für die größte Aufregung sorgte allerdings eine andere Gaststätte. Kaum waren die Kontrolleure da, versuchte ein Mitarbeiter über den Keller eines benachbarten Mehrfamilienhauses zu entwischen. Aber: Zollbeamte spürten ihn auf und hielten ihn fest. Eine Anmeldung gab es nicht. Gegen den Betreiber wird jetzt wegen des Verstoßes gegen die Sofortmeldepflicht ermittelt. Auf den Mann warten ein Verwarnungsgeld und möglicherweise weitere ausländerrechtliche Folgen.
Zusätzlich fehlten Hinweise zu Preisen, Jugend- und Nichtraucherschutz. Weil die Hygienemängel hier besonders schwer wogen, ordnete die Lebensmittelkontrolle die sofortige Schließung des Betriebs an.
Auch draußen schauten die Einsatzkräfte genau hin: Zwei Autos ohne Versicherung wurden stillgelegt, die Kennzeichen sichergestellt. Fünf weitere Wagen hatten keine Feinstaubplakette, bei einem war der TÜV abgelaufen.
23 Einsatzkräfte waren an der behördenübergreifenden Aktion beteiligt.
Quellen : Ordnungsamt/Polizei/dpa,u.a.
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29. 12.2025 : Unbekannte haben in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) ein Loch in den Tresorraum einer Sparkassen-Filiale gebohrt. Als sie durch die dicke Wand waren, durchsuchten sie Schließfächer und flohen mit ihrer Beute.
Brandmeldealarm bei Einbruch ausgelöst
Bislang unbekannte Täter haben die Ruhe der Weihnachtstage genutzt, um dort mit einem großen Bohrer ein Loch in einen Tresorraum zu bohren und die darin befindlichen Wertschließfächer zu durchsuchen, teilte die Polizei mit.
Aufmerksam wurden die Ermittler auf den Einbruch durch einen Brandmeldealarm, der am Montagmorgen gegen 3.58 Uhr bei der Feuerwehr einging.
Ein Polizeisprecher mutmaßte auf Anfrage zunächst, dass der Staub, der beim Bohren entstand, den Brandmeldealarm auslöste. Am Mittag hieß es dann aber: Die bisherige Spurenlage legt nah, dass eine längere Zeit nach dem Durchbrechen der Mauer mittels Bohrung vergangen ist.
Dafür spricht, dass im Tresorraum etliche Wertfächer aufgebrochen werden konnten, bevor der Alarm losging.
Die Einbrecher arbeiteten vermutlich beim Bohren mit Wasser, um Hitze und Staub möglichst gering zu halten.
Sie müssen ein technisches Verständnis gehabt haben , so der Sprecher weiter. Denn den Bohrer, mit dem die Unbekannten ihr Werk vollbrachten, bekommt man nicht eben im Baumarkt.
Auch der Zeitpunkt – über Weihnachten – war bewusst gewählt: Die Sparkassen-Filiale in der Nienhofstraße war seit Heiligabend geschlossen. Wie lange die Täter bohrten – völlig unklar.
Verschafften sich Täter Zugang über Parkhaus?
Nach ersten Ermittlungen haben sich der oder die Täter über ein Parkhaus an der De-La-Chevallerie-Straße Zugang in das Sparkassengebäude verschafft und sind auch hierdurch mit der Beute entkommen. Wie hoch der Schaden ist, ist aktuell Gegenstand der Ermittlungen, die sehr umfangreich angelaufen sind“, so die Polizei weiter.
Wie genau die Täter in das Gebäude gelangten, wird noch ermittelt. Sicher ist: Der Fluchtwagen muss im Parkhaus gestanden haben. Unterirdisch gibt es durch Gänge Verbindungen in Richtung des Sparkassengebäudes, so der Polizeisprecher. Aus einem Büroraum der Bank bohrten sich die Täter in den Tresorraum. Die Polizei sichert aktuell noch Spuren im Büro. Erst dann könne ermittelt werden, wie hoch die Beute der Täter sei.
Polizei sucht dringend Zeugen
Nun hoffen die Ermittler auf Zeugen, die möglicherweise klären können, wann der Bruch begann oder etwas anderes Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise an die Polizei unter 0209/365 8112 und 0209/365 8240...
Quewllen : Polizei/ WAZ/Welt/Sat1 /dpa,u.a.
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17. 12.2025 : Nach einer tödlichen Axtattacke auf seine Mutter legt ein 19-Jähriger in Gelsenkirchen ein Geständnis ab. Außerdem: Fast Amoklauf an Schule.
Ich bin durch den mystischen Flur in den Schlafraum meiner Mutter gegangen, dann habe ich die Axt genommen und sie eliminiert – ausgelöscht.“ Mit diesen Worten hat ein 19-Jähriger aus Gelsenkirchen am Dienstag vor Gericht geschildert, wie er seine 46 Jahre alte Mutter getötet hat.
Es war die Nacht auf den 29. Juni dieses Jahres, als das Unfassbare passierte. Zehnmal will der 19-Jährige mit der Axt auf den Kopf seiner schlafenden Mutter eingeschlagen haben.
Dabei ist der Schädel aufgeplatzt , sagte er den Richtern mit völlig ruhiger Stimme. Anschließend nahm er einen Dolch und stach auch damit noch dreimal zu – direkt in Herz und Lunge.
Amoklauf in seiner ehemaligen Schule in Gelsenkirchen geplant
Ich hatte das Gefühl, dass ich das tun muss , sagte der Gelsenkirchener den Richtern. In den Augen seiner Mutter sei er nur ein " Haustier “ gewesen. „Meine Sorgen und Ängste wurden nicht ernst genommen.
Am nächsten Tag hatte der 19-Jährige nach eigenen Angaben auch noch einen Amoklauf in seiner ehemaligen Schule, der Bergmannsglück-Schule in Gelsenkirchen-Hassel, geplant. Dort sei er am Vormittag mit dem Bus hingefahren. Den Dolch trug er am Gürtel, die Axt versteckte er in einer Umhängetasche.
Er war sogar bis in den Klassenraum einer früheren Lehrerin gegangen. „Ich war drauf und dran loszulegen“, sagte er den Richtern. Neun der Schüler habe er mindestens töten wollen.
Ich wollte die Kinder erlösen, damit sie nicht zu missmutigen und schlechten Menschen werden.“ Das Wort „umbringen“ kommt dem 19-Jährigen nur schwer über die Lippen.
Dass er von der Wahnsinnstat abgesehen hat, ist offenbar nur der Lehrerin zu verdanken. Sie war so nett zu mir. Ich habe mich das erste Mal geborgen gefühlt. Da habe er gedacht: Ich kann das nicht tun. Später hatte er sogar noch Eis für die Lehrer gekauft.
Fasziniert von Massenmördern
Das Thema Tod will den 19-Jährigen schon seit der Kindheit beschäftigt haben. „Massenmörder und Amokläufer faszinieren mich , sagte er den Richtern. „Mord ist auch eine Art von Kunst. Töten kann auch ästhetisch wirken.
Er selbst sei ein Einzelgänger, ein Eremit, ein Eigenbrötler – oft traurig und nachdenklich. Ich bin kein großer Fan gesellschaftlicher Formen. Deshalb habe er sich auch immer mehr zurückgezogen.
Wenn er durch den Flur der Wohnung an der Harthorststraße in sein Zimmer gegangen sei, habe er das Gefühl gehabt, durch ein " Wurmloch “ zu gehen. Von der normalen Gesellschaft zu mir. Dort war mein Leben.
Der Angeklagte ist ein bulliger Typ, stark übergewichtig. Als er von den Wachtmeistern in den Gerichtssaal geführt wurde, war sein Gesicht unter den langen schwarzen Haaren kaum zu erkennen.
In sein Tagebuch hatte er einmal geschrieben: Mein Leben ist nicht wirklich lebenswert, da ich fett und hässlich bin. Heute sagt er dazu: „Ich habe mich lange Zeit als Versager gesehen. Aber ich bin halt anders. Das ist okay.
Zwei Tage neben der Leiche gelebt
Zwei Tage lang hatte der Gelsenkirchener noch neben der Leiche seiner Mutter in der Wohnung verbracht. Dann stellte er sich selbst der Polizei.
Die Richter am Essener Landgericht haben für den Prozess noch zwölf Verhandlungstage bis Ende März angesetzt. Dabei müssen sie auch prüfen, ob der 19-Jährige, der immer wieder Stimmen gehört haben will, psychisch krank ist.
Möglicherweise muss er zum Schutz der Allgemeinheit auch auf unbestimmte Zeit in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen werden...
Quellen : LG Essen/Radio -Emscher Lippe/Polizei/dpa,u.a.
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20. 10.2025 : Bericht von Günther Kos bei www.pressejournalnews.de
Jeder fünfte Mensch lebt von Mindestsicherung: Nirgendwo in NRW sind mehr Menschen auf Sozialleistungen angewiesen als in Gelsenkirchen.
In keiner Stadt Nordrhein-Westfalens ist die soziale Not so groß wie in Gelsenkirchen Das haben Zahlen des Statistischen Landesamtes erneut bestätigt.
Zum Jahresende 2024 lebten hier 58.015 Menschen von Mindestsicherungsleistungen – das entspricht einer Quote von 21,7 Prozent. Damit ist jeder vierte Gelsenkirchener auf staatliche Unterstützung angewiesen. Im Landesdurchschnitt beträgt die Mindestsicherungsquote nach Angaben des Statistischen Landesamtes lediglich 11,1 Prozent.
Während in Gelsenkirchen die Zahl der Betroffenen seit Jahren auf hohem Niveau stagniert, zeigt sich landesweit ein leichter Rückgang. NRW-weit bezogen 1,997 Millionen Menschen Leistungen der sozialen Mindestsicherung – rund 9600 weniger als im Vorjahr.
Ein genauer Blick auf die lokale Statistik zeigt: In Gelsenkirchen sind 18.019 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren auf Sozialleistungen angewiesen. Die größte Gruppe stellen mit 19.973 Personen die 30- bis unter 55-Jährigen. Zudem erhalten 8936 junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren und 11.087 Menschen ab 55 Jahren Unterstützung. Damit zieht sich Armut durch alle Generationen der Stadt.
Nahezu gleich groß ist der Anteil deutscher und ausländischer Leistungsbeziehender: 28.994 Deutsche und 29.021 Menschen anderer Nationalität beziehen Mindestsicherung. In Gelsenkirchen leben rund 265.000 Menschen, rund ein Viertel sind Nichtdeutsche.
Insgesamt liegt die Mindestsicherungsquote in NRW 2024 bei 11,1 Prozent – etwa jeder neunte Einwohner ist betroffen. Auffällig ist ein Anstieg der Grundsicherung im Alter, die zum vierten Mal in Folge zulegte: 321.050 Menschen bezogen diese Leistung, ein Plus von 6,4 Prozent. Gleichzeitig ging die Zahl der Asylbewerberleistungen um 14,6 Prozent und der Bürgergeldempfänger um 0,4 Prozent zurück.
Ruhrgebietskommunen am stärksten belastet
Die höchsten Quoten verzeichnet das Ruhrgebiet: Nach Gelsenkirchen folgen Essen, Dortmund und Gladbeck mit jeweils über 17 Prozent. Besonders gering ist die Abhängigkeit von Mindestsicherungsleistungen im Münsterland – etwa in Raesfeld (3,7 Prozent) und Südlohn (3,9 Prozent) im Kreis Borken.
Hintergrund: Zur sozialen Mindestsicherung zählen das Bürgergeld (SGB II), die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII), die Hilfe zum Lebensunterhalt sowie Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)...
Quellen : STL ,dpa, u.a.
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3. Juli 2025 : Ein Teenager (18) kommt am Montagabend auf eine Polizeiwache in Gelsenkirchen und sagt mit brüchiger Stimme, er habe etwas Schreckliches getan. Völlig aufgelöst beichtet er den Beamten, er habe seine Mutter (46) getötet.
Die Polizisten fahren zu der Adresse im Gelsenkirchener Stadtteil Horst (Nordrhein-Westfalen). Als die Beamten die Tür öffnen, machen sie eine grausame Entdeckung: Die Mutter liegt blutüberströmt in der Wohnung. Ein Notarzt kann nur noch ihren Tod feststellen.
Polizeisprecher Thomas Nowaczyk am Tatort zu Journalisten : Gegen 20.30 Uhr ist ein 18-jähriger Mann auf der Polizeiwache Buer erschienen und hat Angaben zu einer Gewalttat gemacht.
Die eingesetzten Polizisten haben dann eine leblose 46-jährige Frau aufgefunden. Aktuell ermittelt eine Mordkommission, die Beamten sichern Spuren am Tatort, der junge Mann wurde festgenommen.
Am Abend, Stunden nach der Tat, flackern Blaulichter vor dem Haus in der ruhigen Wohnsiedlung. Die Polizei hat den Tatort abgesperrt. Menschen stehen hinter der Absperrung, liegen sich in den Armen und weinen.
Der Mörder soll Einzelgänger gewesen sein
Nachbarn beschreiben den jungen Mann als Einzelgänger. Auffällig sei er trotzdem gewesen – groß, kräftig, oft in schwarzem Mantel, mit langen Haaren im Gesicht und schweren Stiefeln.
Laut einer Nachbarin soll er oft vor dem Computer gesessen, sogar im Netz rechtsextreme Inhalte gepostet und angeblich schon vor Gericht gestanden haben.
Eine Freundin der Familie berichtet, dass es zu Hause immer wieder Streit gegeben habe. Daniela K. habe große Angst vor ihrem Sohn gehabt, sei regelrecht eingeschüchtert gewesen.
Der Jugendliche habe nach der Schule nichts mehr gemacht, sei psychisch krank und sehr aggressiv gewesen – allerdings nur seiner Mutter gegenüber. Draußen sei er unauffällig geblieben, habe nie Streit gesucht.
Familie hatte finanzielle Probleme
Die Eltern des Jungen leben Informationen zufolge getrennt. Der Unterhalt soll gekürzt worden sein, weil Miguel weder zur Schule ging noch arbeitete.
Auch finanzielle Probleme belasteten die Situation. Die Mutter versuchte immer wieder, ihren Sohn zu motivieren. Sie soll ihn oft aufgefordert haben, sein Leben in den Griff zu bekommen...
Quellen : Polizei/ WAZ/Welt/dpa,u.a.
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ANNETTE LINDEMANN IST SEIT MEHR ALS 5 JAHREN VERSCHWUNDEN
MORD VERJÄHRT NIE !
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22. August 2022, Bericht von Günther Kos.
Erinnerung im Fall Dirk Lindemann aus Gelsenkirchen. Vor dem Amtsgericht Buer in Gelsenkirchen musste sich der Polizist Dirk Lindemann (44, wegen versuchter schwerer Brandstiftung, Diebstahl und Besitz von Kinderpornographie verantworten.
Der 44 Jahre alte Polizist, der vom Dienst suspendiert ist, wird zudem weiterhin verdächtigt, seine Ehefrau Annette L. getötet zu haben.
Nur fehlt bis heute der endgültige Beweis für den Mord - nämlich die Leiche der vierfachen Mutter. Seit Anfang Juni vergangenen Jahres ist die 44-Jährige, eine ehemalige Polizistin, spurlos verschwunden.
Dirk L., Polizist aus Gelsenkirchen, wird verdächtigt, seine Frau getötet zu haben. Von ihr fehlt seit 29. Mai jede Spur, eine Leiche wurde jedoch nie gefunden.
Jetzt steht der 44-Jährige vor Gericht. Angeklagt sind aber andere Delikte: Brandstiftung, Einbruch und Besitz kinderpornografischer Schriften.
Fahrig wirkt er. Eingefallen. Dirk L. (44), der Gelsenkirchener Polizist, der nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft für den Tod seiner Ehefrau verantwortlich sein soll, sitzt seit Dienstag vor Gericht.
Staatsanwalt Marcus Schütz hat angeklagt, was ihm für eine Verurteilung aussichtsreich erscheint: Brandstiftung, Einbruch, Besitz kinderpornografischer Schriften.
Nur für den Hauptvorwurf fehlt weiterhin das entscheidende Glied in der Beweiskette – die Leiche der Vermissten. Seit dem 29. Mai 2010 fehlt jede Spur von der 44 Jahre alten Annette L. früher selbst Polizistin und Mutter von vier Kindern aus der Ehe mit Dirk.
Schnell geriet der Polizist in Verdacht, nachdem er seine Frau erst mit Verspätung als vermisst meldete.
Sein Doppelleben kam heraus: Dass er ein Verhältnis mit einer Kollegin unterhielt, die ein Kind von ihm erwartete; dass er zwar in einem schmucken Wohnhaus lebte, aber erhebliche finanzielle Probleme hat.
Als herauskam, dass er eine Zweitwohnung hatte, rundete dies das Bild von einem Doppelleben ab.
Leiche der Frau bis heute nicht gefunden
Leichenspürhunde schlugen an, doch ihre Spur führte nicht zur Leiche. Die Matratze aus dem Ehebett fanden Passanten im Wald: Verbrannt.
Den Mercedes der Vermissten spürten die Fahnder in einem anderen Wald auf: Verbrannt. DNA-Spuren stärkten den Verdacht gegen Dirk L., aber der letzte Beweis fehlte.
Jetzt führt die Justiz doch den Prozess gegen ihn. Es liegt auf der Hand, dass sie ihn damit aus der Reserve locken wollen.
Moralisch haben es schon viele versucht, ihn aufgefordert, seinen Kindern das Begräbnis der Mutter zu ermöglichen. Jetzt setzt die Justiz ihn mit der Anklage unter Druck:
Kinderpornografische Bilder wurden in seinem Computer sichergestellt
Im Haus einer Bekannten soll er Feuer gelegt haben, weil er eine Ausrede brauchte, um ein Treffen mit seiner Freundin abzusagen. Benzin hatte er laut Anklage im hölzernen Treppenhaus verschüttet.
Gefährlich, weil oben der Sohn (12) der Bekannten schlief. Zum Glück zündete die Lunte nicht.
Dann der Einbruch ins Marler Haus seines Vaters, wo er EC- und Kreditkarten gestohlen haben soll.
Verteidungsunfähig
Im Prozess hören Amtsrichter Helmut Rottländer und die Schöffen dazu von Dirk L. wenig. Bis zum Mittag hatte sein Verteidiger Axel Nagler versucht, den Prozess platzen zu lassen.
Sein Mandant sei " verteidigungsunfähig “, deshalb solle das Verfahren ausgesetzt werden. Nicht nur, dass Dirk L. unter dem Druck stehe, als Mörder seiner Frau verdächtigt zu werden.
Sein 13-jähriger Sohn sei zudem an Krebs erkrankt und bedürfe der intensiven Betreuung durch den Vater. Das Gericht weist den Aussetzungsantrag zurück.
Er diene nur der Verschleppung, weil eine Pflegekraft für den Prozesstag hätte bestellt werden können.
Die folgenden Befangenheitsanträge werden ebenfalls als Verschleppung zurückgewiesen. So wird verhandelt, aber der Angeklagte schweigt.
Anwalt Nagler: Er kann sich nicht verteidigen, weil wir die Verteidigung wegen der angesprochenen Probleme nicht besprechen konnten.
Zeitweise leidet der Mandant sogar an Gedächtnisverlust und ist selbst in psychotherapeutischer Behandlung.
Vor dem Saal dreht es sich in den Gesprächen unter den Zeugen, darunter viele Ermittlungsbeamte, doch wieder nur um den Hauptvorwurf.
Wo ist die Leiche der vermissten Polizistin? Jeden von uns könnte man auch heute noch mitten in der Nacht wecken“, sagt ein Polizist, und wir würden sofort mit der Schaufel anfangen zu graben...
Quellen : bild/rel/dpa,u.a.
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Gelsenkirchen
Bericht von Günther Kos bei www.pressejournalnews.de
24. April 2025 : Gelsenkirchen – Der blutige Überfall auf Hausmeister Mirko P. (†44) – mutmaßlich begangen von zwei 16-Jährigen.
Jetzt kommt raus: Der Teenager, der zugestochen haben soll, ist ein polizeibekannter Gewalttäter, stand zur Tatzeit unter Bewährung.
Nach Polizei -Informationen handelt es sich um den Deutschen Fadi F. (16). Zusammen mit seinem Kumpel, dem Deutsch-Kosovaren Bajram B., sitzt er seit vergangener Woche in U-Haft.
Die zwei Freunde sollen ihrem Opfer am Abend des 2. April auf dem Weg nach Hause gefolgt sein. Dass ihnen der stämmige, 1,90 Meter große Hausmeister körperlich überlegen war, schreckte die beiden offenbar nicht ab.
In der Nähe von dessen Wohnung in Gelsenkirchen (NRW) soll es dann zu dem Überfall gekommen sein.
Dabei soll Fadi F. insgesamt sechsmal mit einem Messer auf Mirko P. eingestochen haben. Die Klinge traf den Kopf, den Oberkörper und das Bein des Hausmeisters.
Mirko P. hatte sich noch blutend in den Hausflur geschleppt, war aber im Flur zusammengebrochen. Alle Bemühungen der Notärzte, sein Leben zu retten, waren vergeblich.
Fadi F., der gut 1,5 Kilometer vom Tatort entfernt bei seinen Eltern wohnt, flüchtete zusammen mit Bajram B., so die Polizei.
Erst durch die Fotos von Überwachungskameras waren die beiden gefasst worden. Nach Polizei -Informationen schweigen die Jugendlichen zu den Vorwürfen.
Dennoch sind sich Polizei und Staatsanwaltschaft sicher, die beiden Richtigen gefasst zu haben. In der Nähe des Tatorts entdeckten die Beamten das mutmaßliche Tat-Messer – die Kriminaltechniker fanden darauf DNA-Spuren von Fadi F.
Zu seiner kriminellen Vergangenheit sowie der laufenden Bewährung wollte die Staatsanwaltschaft nicht antworten, verwies auf das jugendliche Alter des Verdächtigen.
Die Kaltblütigkeit von Fadi F., der auch bei den Verhören trotz seines Alters sehr abgeklärt gewirkt haben soll, wunderte selbst erfahrene Kripo-Kommissare. Polizeipräsident Tim Frommeyer (44)
Es ist ein schockierendes Verbrechen. Die jungen Tatverdächtigen töteten nach bisherigen Ermittlungen ein Zufallsopfer, offenbar aus mordlust.
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2. März 2025 : Einsatzkräfte des Zolls sind bei einer Kontrolle in Gelsenkirchen auf illegale Beschäftigung gestoßen.
Zöllner verhindern Flucht aus Bäckerei
In einer Bäckerei im Stadtteil Gelsenkirchen Beckhausen, haben Einsatzkräfte des Zolls am Mittwoch, 26. Februar, einen Schwarzarbeiter auffliegen lassen. Auch dem Arbeitgeber drohen jetzt Konsequenzen wegen illegaler Beschäftigung.
Schwarzarbeiter hat mehrere Alias-Identitäten
Unter den Mitarbeitenden der Bäckerei im Stadtteil Beckhausen befand sich ein 40-jähriger Iraker, der dort als Aushilfskraft arbeitet.
Beim Eintreffen der Beamten versuchte der Mann zu flüchten. Die hinterhereilenden Zöllner konnten ihn aber noch in den Betriebsräumen stellen.
Irakische Staatsbürger benötigen zum Aufenthalt im Bundesgebiet ein gültiges Visum bzw. einen Sichtvermerk, der die Einreise sowie den Aufenthalt im Bundesgebiet gestattet.
Für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit im Bundesgebiet müssen sie im Besitz eines nationalen Aufenthaltstitels sein.
Der Mann konnte den Beamten weder ein Visum, noch einen entsprechenden nationalen Aufenthaltstitel vorlegen.
Zudem war er bereits wegen des illegalen Aufenthalts im Bundesgebiet aufgefallen und zur Aufenthaltsermittlung durch die Staatsanwaltschaft ausgeschrieben. Mittlerweile verfügte er auch über mehrere Alias-Personalien.
Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest und leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts ein.
Nach der Vernehmung wurde er in den Polizeigewahrsam verbracht. Über seinen weiteren Verbleib entscheidet nun die Ausländerbehörde.
Den Arbeitgeber des Beschuldigten erwarten Verfahren wegen der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt und der illegalen Beschäftigung von Ausländern ohne gültige Arbeitsgenehmigung.
Ihm droht eine Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren. Zusätzlich ist ein Bußgeld bis zu 500.000 Euro möglich...
Quellen : Zoll/Polizei/dpa,u.a.
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19. Oktober 2024 : UEFA-Cup-Sieg, Meister der Herzen, Pokal-Triumphe, unvergessliche Champions-League-Nächte.
Die Sehnsucht nach der guten alten Zeit ist groß – nur noch blasse, nostalgische Erinnerungen. Von einer neuen glorreichen Epoche ist Königsblau so weit entfernt wie Nordkorea vom Gewinn der Weltmeisterschaft.
Vor rund 15 Jahren sagte ein damaliger Vorstand zu mir: Wir schwimmen bald im Geld, brauchen dann einen begehbaren Geldschrank.
Es ist auch genau diese Überheblichkeit, die Schalke zu dem gemacht hat, was es heute ist: ein maximal durchschnittlicher Zweitligist, immer mit einem Bein in der 3. Liga.
Jetzt ist es sogar so weit, dass der Boss auf Bettel-Tour gehen muss. Matthias Tillmann kann nichts für die Fehler seiner Vorgänger.
Aber er ist derjenige, der das verbliebene Tafel-Silber zu Gold machen will – vielleicht sogar muss. Bei 168 Mio. Verbindlichkeiten sieht er offensichtlich keine andere Lösung mehr.
Letzter Schulden-Ausweg: Das Wohnzimmer wird verramscht. Doch die Arena ist nicht nur irgendein Stadion – sie ist der Tempel der Fans. Unantastbar.
Ein Tabu. Ein Sakrileg. Nun wird die heilige Kuh gnadenlos ausgeschlachtet. Das Undenkbare wird Wirklichkeit.
Besonders bitter: Schalke drückt das Genossenschaftsmodell durch, ohne nächsten Monat auf der Jahreshauptversammlung darüber abstimmen zu lassen.
Der Verein hält es nicht für nötig, seine Mitglieder zu fragen, ob sie den Arena-Bettel-Weg für richtig halten. Tillmann drückt seine Idee durch, stellt die Anhänger vor vollendete Tatsachen.
Es ist ein königsblaues Grundproblem: Schalke merkt überhaupt nicht, wie es sich immer weiter von den Fans entfernt – auf so vielen Ebenen.
In einigen Vereins-Köpfen ist man immer noch der strahlende Champions-League-Player längst vergangener Tage und nicht der mausgraue Zweitligist.
Solange dieses großmundige denken nicht aufhört, ist der finanzielle Ruin von Schalke 04 auf Raten, ohnehin nicht zu verhindern...
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Kontrolleure des Gelsenkirchener Interventionsteam EU-Ost im Einsatz
GELSENKIRCHEN : Sozialleistungsmissbrauch und illegale Bauten
Bericht von Günther kos
30. Juli 2023 : Wenn das Interventionsteam EU-Ost der Stadt und ihrer Partner Häuser durchsucht, wird es immer fündig. Das ist die Bilanz der Kontrolleure.
Mindestens zwei Mal im Monat rückt das so genannte Interventionsteam EU - Ost , bestehend aus Dienstkräften der Stadt Gelsenkirchen, des Jobcenters, der Polizei und dem Energieversorger aus, um Problemimmobilien und ihre Bewohner zu kontrollieren.
Bei der jüngsten Kontrolle wurden am Donnerstag, 27. Juli, Gebäude an der der Deichstraße und der Bismarckstraße überprüft. Das ist die Bilanz:
In dem Gebäude an der Deichstraße wurden zwei nicht gemeldete Personen angetroffen und zur Anmeldung aufgefordert. Zwei Personen wurden wegen dauerhafter Abwesenheit von Amts wegen abgemeldet.
Aufgrund von Zahlungsrückständen wurden zwei Stromzähler durch die ELE gesperrt. In einem Fall wird der Entzug der Freizügigkeit wegen fehlender Voraussetzungen geprüft.
Weiterhin wurden im Gebäude selbst diverse Mängel im Treppenhaus und in den Wohneinheiten festgestellt, darunter eine stark erhöhte Feuchtigkeit in den Wänden.
Eine illegal errichtete Dachterrasse und ein ebenfalls illegales Hofgebäude dürfen nicht mehr genutzt werden.
In den überprüften Häusern an der Bismarckstraße wurden fünf Personen von Amts wegen abgemeldet. In einem Fall wird die Zahlung der Kosten der Unterkunft eingestellt, da die Person offensichtlich nicht mehr im Gebäude wohnt.
Zwei Stromzähler und zwei Gaszähler mussten wegen Zahlungsrückständen gesperrt werden. Die. Nutzung eines Dachgeschosses als Wohnraum wurde untersagt.
Bei einer Überprüfung der abgestellten Fahrzeuge im Umfeld der Gebäude wurden 15 Parkverstöße festgestellt und verwarnt. Drei Bußgeldverfahren wurden wegen fehlender bzw. fehlerhafter Feinstaubplaketten eingeleitet...
Quellen : Bauaufsicht / Jobcenter/ Zoll/ Polizei / dpa,u.a.
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IMPRESSUM
Bericht vonGünther Kos bei www.pressejournalnews.de
13. August 2024 : Schreckliche Bluttat am heutigen frühen Dienstagmorgen in Gelsenkirchen! Jenny S. (36) wollte nur den Müll runterbringen.
Weil sie nicht zurückkehrte, kam ihr Lebensgefährte nach. Er fand seine Freundin blutüberströmt im Hinterhof – erstochen
Sofort alarmierte der Mann die Polizei. Zahlreiche Einsatzkräfte rasten zum Tatort im Gelsenkirchener Stadtteil Erle (Nordrhein-Westfalen). Doch beim Eintreffen der Rettungskräfte war die Frau bereits tot.
Sie lag mit vielen Schnittverletzungen an den Mülltonnen
Nach ersten Angaben der Polizei wurde Jenny S. mit mehreren Messerstichen ermordet. Eine Mordkommission spürt nun dem Tathergang nach, eine Obduktion am Dienstag soll die Todesursache klären.
Die Polizei erfuhr von Anwohnern, dass die Frau blutend im Durchgang zu den Mülltonnen lag. Sie hatte Schnittverletzungen und deutliche Abwehrspuren waren zu sehen. Als hätte sie verzweifelt um ihr Leben gekämpft“, sagte ein Nachbar.
Niemand hörte Schreie in der Nacht
Mysteriös: Obwohl fast alle Anwohner wegen der warmen Nacht mit offenem Fenster geschlafen haben, hat niemand Schreie gehört. Auch der Lebensgefährte hat nach Aussagen der Zeugen nicht um Hilfe gerufen.
Aktuell sind Ermittler der Spurensicherung am Tatort. Auch die Mülltonnen werden durchsucht, weil bislang jede Spur zu einer Tatwaffe fehlt.
Mit Mantrailerhunden wird nach einer Fluchtrichtung des Täters gesucht. Die Feuerwehr wurde alarmiert, um die Blutspuren auf dem Boden des Innenhofs und an der Hauswand zu entfernen.
Auto des Lebensgefährten sichergestellt
Währenddessen wird bei der Polizei der Lebensgefährte des Opfers vernommen. Auch das Auto des Mannes wurde sichergestellt.
Ein Anwohner: Im Kofferraum waren Koffer, warum weiß ich nicht. Vielleicht liegt es auch daran, dass er erst vor wenigen Wochen bei seiner Freundin eingezogen ist.
Die getötete Frau lebte seit Februar in der Dachgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses. Eine Nachbarin zur Polizei : Wir haben die beiden gestern Abend noch zusammen auf dem Balkon gesehen. Sie haben zu Abend gegessen. Alles wirkte normal ...
Quellen : Polizei/WAZ,dpa,u.a.
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RIESIGE CANNABISPLANTAGE ENTDECKT :
Rauschgiftfahnder haben an der Industriestraße in Gelsenkirchen-Horst einen großen Fund gemacht.
Bericht von Günther Kos
22. Juli 2023 : Die Polizei hatte in Gelsenkirchen-Horst eine große Cannabisplantage ausgehoben.
Nach Zeugenhinweisen hatten die Beamten ausführlich ermittelt - und schließlich mit einem Durchsuchungsbeschluss die Plantage in einem Gebäude an der Industriestraße entdeckt.
In insgesamt vier Räumen wurden die Pflanzen dort professional gezüchtet.
Die Polizei zählte nach eigener Aussage über 1.000 Cannabispflanzen, die sich in einem fortgeschrittenem Wachstumsstadium" befanden. Ein 26-jähriger Verdächtiger wurde festgenommen. Aus ermittlungstaktischen Gründen kann die Polizei noch nicht mehr zu dem Fall sagen...
Quellen : Polizei /Zoll/dpa,u.a.
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Behörden in Gelsenkirchen haben wieder mehrere Schrottimmobilien in Gelsenkirchen kontrolliert und viele Mängel festgestellt.
Bericht von Günther Kos
5. Mai 2013 : Das Interventionsteam EU-Ost deckt in Gelsenkirchen erneut zahlreiche Verstöße auf. Wobei es darum im Einzelnen geht und wie die Bilanz ausfällt.
Unzumutbare Wohnverhältnisse, Müllberge, Ungeziefer, Sozialleistungsmissbrauch, unbegleitete Jugendliche, schulpflichtige Kinder, die nicht zur Schule gehen,
Ärger mit Nachbarn, illegale Anbauten oder nicht angemeldete Gewerbe - wenn das Interventionsteam EU-Ost“ in Gelsenkirchen ausrückt, dann ist die Liste der festgestellten Mängel und Verstöße stets lang.
Unterm Strich standen allein für das zurückliegende Jahr 62 große und 69 kleine Objektkontrollen. Daraus ergaben sich 1911 Maßnahmen, die im Zuge der gemeinsamen Kontrollen von Polizei, Ordnungsamt, Finanzaufsicht, Baubehörde und weiteren Ämtern und Behörden eingeleitet wurden.
Den größten Anteil mit 466 Maßnahmen hatten Verstöße gegen die Arbeitnehmerfreizügigkeit, die Leistungseinschränkungen zur Folge hatten.
Und obgleich das Interventionsteam EU-Ost etwa zweimal im Monat ausrückt, decken die Kontrolleure immer und immer wieder weitere Verstöße auf.
So wie dieser Tage an der Ückendorfer Straße, der Kurt-Schumacher-Straße und der Bromberger Straße, wo insgesamt 22 Wohnungen kontrolliert wurden. Und erneut ist die Liste der Verstöße lang:
Wegen offener Rechnungen etwa wurden insgesamt zehn Stromzähler gesperrt. Sechs Wohnungen dürfen gar nicht mehr bewohnt werden.
Es wurden Wohnungen ohne Baugenehmigung zusammengelegt und an einem Haus konnte keine Leiter im Brandfall angebracht werden. Die Betroffenen kamen bei Angehörigen unter.
In einem Fall wurde ein Vermieter aufgefordert, Müllberge im Keller und im Hinterhof sowie Schimmel in drei Wohnungen zu beseitigen.
Sozialleistungen für Familien in Gelsenkirchen werden eingestellt
Bei einer sechsköpfigen Familie werden die Sozialleistungen eingestellt, weil sie unbekannt ins Ausland verzogen ist. Eingestellt werden auch die Sozialleistungen einer weiteren Wohngemeinschaft, da sie den Wohnort ohne Ummeldung wechselte.
Bei einer zehnköpfigen Familie werden die Sozialleistungen ebenfalls eingestellt, weil der Verdacht besteht, dass sie Einkommen aus einem unangemeldeten Schrotthandel beziehen.
Die Einsatzkräfte stellten zudem fest, dass ein 15-jähriges Mädchen ohne Eltern in Gelsenkirchen wohnt. Das Jugendamt wurde entsprechend benachrichtigt.
Da in insgesamt sieben Wohnungen die Heizungen defekt sind, Vergilbungen sowie großflächiger Schimmel an den Wänden gefunden wurden, werden gegen die Vermieter entsprechende Verfahren eingeleitet. Ein Haus war von Kakerlaken befallen.
Der Vermieter muss einen Schädlingsbekämpfer beauftragen. Während der Kontrolle eines Hauses liefen sogar Ratten über den Hinterhof. Der Vermieter wurde aufgefordert, einen Schädlingsbekämpfer zu beauftragen.
In dem Haus fehlten außerdem Fenstergriffe im Treppenhaus, die Eingangstür ließ sich nicht mehr schließen und die Klingel funktionierte nicht. Dem Vermieter droht eine Geldstrafe.
Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union (EU) haben das Recht, sich innerhalb der EU für drei Monate aufzuhalten.
Nach dieser Zeit müssen die Betroffenen nachweisen, dass sie ihre Familien und sich selbst finanzieren können.
Können Sie das nicht, verfällt das Aufenthaltsrecht. Daher wird der Aufenthaltsstatus von insgesamt zwanzig Personen dreier Großfamilien durch die Ausländerbehörde geprüft, da die Familien ein geringfügiges Einkommen von gerade einmal 300 Euro nachweisen können.
Bei einem Bewohner besteht der Verdacht, dass er regen Handel mit Altfahrzeugen betreibt. Darauf lassen ein Fahrzeugtransporter und mehrere in einer Garage abgelegte Reifen von unterschiedlichen Fahrzeugtypen schließen.
Außerdem standen vor dem Haus Fahrzeuge ohne Kennzeichen. Wegen Zweifel an der Hilfebedürftigkeit des Mannes wird das Jobcenter die Leistungen vorläufig einstellen.
Auch im Umfeld der kontrollierten Häuser kam es zu Verstößen. Bei zwei Autos fehlte die Feinstaubplakette. Es wurde 14-mal falsch geparkt. Zwei parkende Fahrzeuge wurden abgeschleppt, da sie den Verkehr behinderten.
Eine Strafanzeige wird gegen einen Fahrzeughalter mit französischen Kennzeichen wegen fehlendem Versicherungsschutz und einer Urkundenfälschung erstattet...
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Großeinsatz für die Gelsenkirchener Feuerwehr am Ostersonntag: 17 Menschen konnten aus einer brennenden Wohnung gerettet werden
Bericht von Günther Kos
9. April 2023 : Eine böse Osterüberraschung gab es am Morgen des Ostersonntag in der Neustadt an der Bochumer Straße 43. Kurz nach zehn gingen gleich mehrere, dramatisch klingende Notrufe bei der Gelsenkirchener Feuerwehr ein, die von einer brennenden Wohnung berichteten, in der sich noch Menschen befänden.
Die Feuerwehrzentrale forderte daher umgehend Unterstützung von mehreren Feuer- und Rettungswachen sowie der Freiwilligen Feuerwehr an. Bei Ankunft der Löschfahrzeuge schlugen tatsächlich Flammen schlugen aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss, mehrere Personen befanden sich noch in dem brennenden Gebäude und warteten auf Rettung.
Feuer mit Menschenleben in Gefahr
Auf der Rückseite des betroffenen Gebäudes war im Wohnzimmer das Feuer ausgebrochen, das bereits auf die gesamte Wohnung übergegriffen hatte. Der Raum stand beim Eintreffen der Feuerwehr vollständig in Flammen.
Binnen kürzester Zeit konnte das Feuer jedoch erfolgreichbekämpft werden. Die im Gebäude befindlichen Menschen konnten über eine Drehleiter aus dem Gebäude evakuiert und gerettet werden.
Bei dieser schnellen Rettungsaktion kam ein Feuerwehrmann, der die Bergung der Eingeschlossenen von der Drehleiter aus übernahm, mit Rauchgasen in Kontakt. Er musste mit dem Rettungswagen wegen einer leichten Rauchgasvergiftung in eine Klinik eingeliefert werden.
Insgesamt ist es der Feuerwehr jedoch zügig gelungen, die bei Ausbruch des Feuers im Haus befindlichen zwölf Kinder und fünf Erwachsenen mit Hilfe der Drehleiter zu retten.
Die Kinder und auch zwei Erwachsene mussten allerdings zur stationären Behandlung wegen Verdachts auf Rauchvergiftung in Krankenhäuser gebracht werden. Mittlerweile konnten einige jedoch bereits wieder entlassen werden.
Zwölf Kinder, zwei Erwachsene und ein Feuerwehrmann in Klinik eingeliefert
Eine Mutter mit fünf Kindern, sowie eine Familie mit zwei Erwachsenen und vier Kindern wurden in einer Unterkunft im Haus Heege untergebracht, da das gesamte Gebäude vorerst nicht mehr bewohnbar ist.
Insgesamt waren bei dem Einsatz 50 Feuerwehrleute aus den Feuerwachen Buer, Heßler und Altstadt sowie die Freiwilligen Feuerwehren Altstadt und Ückendorf vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen...
Quellen : dpa,u.a.
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In Gelsenkirchen Beckhausen
wird die Straße jede Stunde
abgesperrt,damit der Zug
durchfahren kann
Bericht von Günther Kos
11. Januar 2023 : In Gelsenkirchen müssen zwei Bahnmitarbeiter zweimal pro Stunde die Horster Straße sperren – damit der Zug durchfahren kann. Das ist der Grund.
Seit Wochen bietet sich an der Horster Straße in Gelsenkirchen-Beckhausen, am Bahnübergang in Höhe des Bahnhofs Buer-Süd, zweimal in der Stunde das immergleiche Schauspiel.
Zwei Männer in orangefarbener Warnkleidung laufen mit Flatterband in der Hand über die Straße und sperren diese ab, dann fährt ein Zug vorbei.
Wenn der durchgefahren ist, rollen die Männer das Flatterband wieder ein, die Autos dürfen weiterfahren. Zweimal pro Stunde kommt der Zug. Den Rest der Zeit verbringen die Männer mit Warten.
Normalerweise bräuchte man die beiden nicht, könnte man ihre Arbeitskraft vermutlich sinnvoller einsetzen. Normalerweise steht an dem Bahnübergang nämlich eine moderne Schrankenanlage, die vollautomatisch arbeitet, ohne dass wie früher ein Schrankenwärter die Kurbel bedienen muss. Doch die ist seit Oktober außer Betrieb.
Warum ist die Schrankenanlage am Bahnübergang defekt ?
Grund ist ein Unfall,, der sich in der Nacht vom 22,auf dem 23 Oktober vergangenen Jahres ereignet hatte.Damals war eine 49-jährige Frau mit ihrem Mercedes gegen die Schrankenanlage geprallt, dabei wurde die Frau leicht verletzt. Gegenüber der Polizei gab sie an, sie sei übermüdet gewesen, ein Alkoholtest verlief negativ.
Die Schrankenanlage sowie mehrere Lichtzeichen waren allerdings nach dem Unfall erst einmal kaputt. Nach einer ersten Bestandsaufnahme vor Ort haben die Fachkolleginnen und kollegen umgehend die benötigten Ersatzteile bestellt, hatte eine Bahnsprecherin auf Anfrage von www.pressejournalnews.de im Oktober 2022 mitgeteilt.
Schon damals deutete aber vieles darauf hin, dass der Schaden nicht in ein paar Tagen behoben werden könne.
Bedauerlicherweise ist die DB von den Lieferzeiten der Ersatzteile abhängig, sodass eine genaue Prognose aktuell nicht möglich ist“, so die Sprecherin damals weiter.
Bahnübergangsposten müssen rund um die Uhr vor Ort sein
Die Bahn richtete ein Provisorium ein: So genannte Bahnübergangsposten übernehmen seitdem die Rolle der Schranke.
Die Posten werden telefonisch von der Fahrdienstleitung informiert, dass der Zug passieren soll und der Bahnübergang geschlossen werden muss. Dafür müssen sie ständig vor Ort sein. Inzwischen stehen neben dem Bahnübergang ein kleines Wartehäuschen und eine transportable Toilette.
Doch die alte Weisheit, dass nichts so langlebig ist wie ein Provisorium, scheint sich hier zu bewahrheiten. Laut Aussage der Deutschen Bahn wird es wohl bis Mitte Februar dauern, bis die Bahnübergangsposten wieder abziehen können.
Das Fundament für die Schrankenanlage muss neu errichtet werden“, sagte jetzt ein Bahnsprecher. Zurzeit gebe es aber – wie in vielen Bereichen – Lieferschwierigkeiten bei den benötigten Materialien, daher werde es noch einige Wochen dauern, bis die Anlage wieder in Betrieb gehen könne.
Bis dahin sei es aus Sicherheitsgründen notwendig, so der Bahnsprecher, dass die beiden Posten den Übergang sichern – und zwar rund um die Uhr. Auf der Strecke verkehrt die Regionalbahn 43 zwischen Dorsten und Dortmund.
Diese fährt im Stundentakt, von 5.21 Uhr morgens bis 22.34 Uhr abends, so dass in der Regel nur zweimal pro Stunde ein Zug die Horster Straße überquert. Einmal Richtung Dortmund, einmal Richtung Dorsten.
Weil es aber immer passieren kann, dass ein Zug außerfahrplanmäßig fährt oder ein Güterzug die Strecke benutzt, müssen die Bahnübergangsposten rund um die Uhr da sein – auch nachts , so der Bahnsprecher. Natürlich im Mehrschichtbetrieb.
Und so wird sich das Schauspiel auch in den kommenden Wochen noch viele Male wiederholen – zweimal in der Stunde...
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Bahnarbeiter sperren Straße
SCHRANKE IN GELSENKIRCHEN BECKHAUSEN DEFEKT
Bericht von Günther Kos
28. Oktober 2022 :Nach einem Unfall funktionieren an einem Bahnübergang in Gelsenkirchen-Beckhausen die Schranken nicht mehr. So behilft sich die Deutsche Bahn.
Wer in diesen Tagen auf der Horster Straße von Beckhausen in Richtung Horst unterwegs ist, bekommt ein ungewöhnliches Bild zu sehen.
Am Bahnübergang über die Horster Straße in Höhe des Bahnhofs Buer-Süd stehen Männer in Warnwesten am Straßenrand.
Wenn ein Zug kommt, laufen sie mit einem rot-weißem Band über die Straße und sperren sie so ab.
Normalerweise sind dafür keine Männer in Warnwesten notwendig: Diese Aufgabe wird normalerweise ohne direktes menschliches Zutun durch Bahnschranken übernommen.
Das ist allerdings zurzeit nicht möglich: Bei einem Vorfall, der sich am Wochenende ereignet hat, wurde die Schrankenanlage so sehr beschädigt, dass sie ausgetauscht werden muss.
49-jährige Gelsenkirchenerin prallt mit dem Auto gegen die Schrankenanlage
Am Bahnübergang " Horster Straße ’ sind mehrere Lichtzeichen und Schrankenantriebe beschädigt worden“, teilte eine Bahnsprecherin mit.
Nach einer ersten Bestandsaufnahme vor Ort haben die Fachkolleginnen und -kollegen umgehend die benötigten Ersatzteile bestellt.
Grund ist ein Unfall, der sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignet hat. Laut Angaben der Gelsenkirchener Polizei war gegen 4.10 Uhr eine 49-Jährige mit ihrem Mercedes gegen die Schrankenanlage geprallt, dabei wurde die Frau leicht verletzt.
Gegenüber der Polizei gab sie an, sie sei übermüdet gewesen, ein Alkoholtest verlief negativ.
Wann die Schrankenanlage wieder fertig ist, sei derzeit nicht abzuschätzen, so die Bahnsprecherin: Bedauerlicherweise ist die DB von den Lieferzeiten der Ersatzteile abhängig, sodass eine genaue Prognose aktuell nicht möglich ist, so die Sprecherin weiter.
In der Zwischenzeit kämen daher die so genannten " Bahnübergangsposten“ zum Einsatz, um den sicheren Bahnbetrieb sowie den fließende Verkehr auf der Horster Straße zu gewährleisten.
Dort verkehren bekanntlich nicht nur Autos, Zweiräder und Fußgänger, auch die Straßenbahnlinie der 301 fährt dort.
Bahnübergangsposten werden telefonisch von den Fahrdienstleiterinnen und -leitern informiert, dass der Zug passieren soll und der Bahnübergang geschlossen werden muss, erklärt die Bahnsprecherin. Die Posten müssen hierzu permanent erreichbar sein...
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Welches sadistisch perverse Monster hat das getan ?
PFERD WURDE IN GELSENKIRCHEN BECKHAUSEN GETÖTET UND AUFGESCHLITZT
7. September 2022,Bericht von Günther Kos
Tiefe Trauer und Bestürzung auf einem Pferdehof in Gelsenkirchen: Ein Unbekannter schlitzt einer Stute den Bauch auf, das Pferd stirbt qualvoll.
Es ist ein schreckliches Bild, das sich Sabine K. an diesem Morgen offenbart:
Ein bislang unbekannter Täter ist des Nachts auf ihren Pferdehof in Gelsenkirchen - Beckhausen gekommen und hat einer Stute den Bauch aufgeschnitten.
Das Tier verendete qualvoll und war bereits verstorben, als es K. entdeckte.
Die Pferdebesitzerin ist fassungslos, ihre Stimme ist belegt, sie ringt mit den Tränen, als sie von ihrem Verlust berichtet und davon, was die Wildkamera aufgezeichnet hat.
Um 23.30 Uhr in der Nacht von Sonntag auf Montag war die Herde plötzlich in heller Aufruhr, dann hat man die Stute schrecklich wiehern hören und danach ist die Kamera verdreht worden.
Mein Pferd ist definitiv umgebracht worden, das war kein Unfall, sagt die erschütterte Frau, die ihren vollen Namen lieber nicht in der Presse lesen will.
Das habe ihr auch der Amtsveterinär bestätigt, der davon ausgehe, so K., dass die Stute mit einem Skalpell oder einem Schlachtermesser aufgeschnitten worden sei.
Auf dem ganzen Grundstück lagen Teile des Darms. Es ist so furchtbar, ringt die Tierliebhaberin um Fassung.
Seit 22 Jahren betreibt die 57-Jährige den kleinen offenen Stall. Vor der schrecklichen Tat lebten 15 Pferde dort.
Acht der Pferde gehören der Gelsenkirchenerin und ihrer Tochter, die anderen sind Einsteller, berichtet die Hofbetreiberin.
Die getötete Stute war 21 Jahre alt und erst seit einer Woche im Besitz von Sabine K., weil der Vorbesitzer sie nicht mehr halten konnte und sie auf der Koppel in Beckhausen in guten Händen wusste, sagt die traurige Pferdehof-Betreiberin.
Dem vorherigen Besitzer nun sagen zu müssen, dass die Stute getötet wurde, sei ihr unbeschreiblich schwer gefallen.
Erst vor zwei Wochen war eines von Ks. eigenen Pferde gestorben.
Inzwischen vermuten wir, dass auch da schon Fremdeinwirkung eine Rolle gespielt hat.
Das Pferd hatte zwar eine schwere Kolik, hatte aber genauso wie die getötete Stute Winnie jetzt um die Ohren herum Abreibungen, als wenn es sich irgendwo aufgehängt hätte.
Wir haben uns wegen der schweren Krankheit des Pferdes aber zunächst nichts weiter gedacht.
Dieses Pferd starb allerdings in der Klinik, nachdem zunächst noch versucht wurde, es mit einer Operation zu retten.
Bereits 2015 ein Pferd tödlich verletzt
Der aktuelle Fall reißt alte Wunden bei Sabine K. auf. 2015, so berichtet sie, sei bereits einmal eine ihrer Stuten mit einem Messer so schwer verletzt worden, dass es einige Tage später seinen Verletzungen erlag.
Wer tut so etwas? Die Stute hat doch nun wirklich niemanden etwas angetan. Warum wurde sie getötet?“, fragt die Gelsenkirchenerin mit bebender Stimme.
Ob die Polizei, die eine Ermittlungskommission eingerichtet hat, darauf eine Antwort geben kann, ist ungewiss.
Fakt ist, dass sie nun jeden, der rund um die vermutete Tatzeit auffällige Beobachtungen gemacht hat, bittet, sich zu melden.
Zeugen können sich unter 0209/3658112 oder 0209/365 8240 beim Kriminalkommissariat melden...
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IMMER ÄRGER MIT LIBANESEN CLANS
Die Multikulti - Realität in Gelsenkirchen - Schalke
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26. Juli 2022, Bericht von Günther Kos. Anwohner beklagten, dass Hausmüll aus drei Problemhäusern in Gelsenkirchen Schalke, um die Container hingeschmissen werde.
Mitunter hielten Autos nachts und luden ihren Abfall ebenfalls dort ab. Ratten und Ungeziefer, seien die Folge...
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OBDACHLOS IN GELSENKIRCHEN :
Wie geht die Stadt Gelsenkirchen
mit Menschen in Not um?
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6. Juli 2022, Bericht von Günther kos. Im Juni hat die Stadt Gelsenkirchen einen Obdachlosen von der Straße geholt. Der Mann war psychisch krank. Was geschieht mit diesen Menschen?
Der Mann hatte schon eine ganze Weile auf der Straße gelegen. Auf der Horster Straße in Gelsenkirchen-Buer, auf dem Bürgersteig vor der Aldi-Filiale.
Mitte Juni war es recht warm, und der Mann lag in der Sonne, hatte die ausgetretenen Schuhe ausgezogen, seine Habseligkeiten, die er in Plastiktüten verpackt hatte, um sich ausgebreitet.
Wenn er nicht schlief, redete er mit sich selbst – oder mit Passanten, die vorübergingen. Manchmal schimpfte er auch laut. Was er genau sagte, war kaum zu verstehen.
Einige Tage ging das so, rund um ein Wochenende Mitte Juni. Der Mann war offensichtlich obdachlos.
Haar und Bart verfilzt, die Kleidung abgerissen. Sein Verhalten ließ auf eine psychische Erkrankung schließen.
Weil sich mehrere Anwohner beschwert hatten – der Mann hörte auch nachts nicht auf zu schimpfen –, kam die Polizei mehrfach vorbei. Der Obdachlose blieb aber da.
Obdachloser in Gelsenkirchen Buer: Auch der Kommunale Ordnungsdienst schaltet sich ein
Anfang der Woche zog er dann ein Stückchen weiter, die Romanusstraße hoch. Am Montagmittag diskutierte er noch mit zwei Polizeibeamten, dann schlug er sein Lager in Höhe der Hausnummer 7 auf, auf dem Bürgersteig.
Eine Nacht sollte der Mann dort verbringen, schlafend, schimpfend. Mehrfach hatte er Besuch bekommen.
Streetworker der Stadt Gelsenkirchen schauten vorbei, auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD).
Nehmt den doch einfach mit, hörte man einen Passanten kopfschüttelnd sagen.
Am gestrigen Dienstagnachmittag schließlich wurde der Mann abgeholt. Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und KOD waren vor Ort, diskutierten eine Weile mit dem Obdachlosen, bevor der dann in den Polizeibus stieg.
Polizei Gelsenkirchen: Für eine Zwangseinweisung ist ein richterlicher Beschluss nötig
Was geschieht mit solchen Menschen – wer entscheidet darüber, was mit ihnen passiert? Nehmt den doch einfach mit: Geht das so einfach?
Einfache Frage, einfache Antwort: So einfach geht das nicht, das bestätigen sowohl Polizei als auch Stadtverwaltung.
Eine zwangsweise Einlieferung in ein Krankenhaus stellt eine erhebliche Grundrechtseinwirkung dar und darf abschließend nur mit einem richterlichen Beschluss vollzogen werden, sagt Stephan Knipp, Sprecher der Gelsenkirchener Polizei.
Er stellte klar: Der Aufenthalt bzw. das Übernachten im Freien ist nicht strafbar und wird von uns auch nicht kontrolliert.
Wenn Bürger die Polizei rufen und auf einen Sachverhalt hinweisen, werden wir den Hinweisen selbstverständlich nachgehen und auch die bestehende Gefahr abwehren.
Ohne eine solche Gefahr oder das Vorliegen einer Straftat dürfe die Polizei nicht in Grundrechte der Bürger eingreifen.
Eine Selbstgefährdung konnte nicht mehr ausgeschlossen werden
Der Mann, um den es bei diesem konkreten Fall geht, ist uns seit 2011 bekannt“, sagt Martin Schulmann, Sprecher der Stadt Gelsenkirchen. Bisher sei der Mann unauffällig gewesen, in den vergangenen Wochen habe sich sein Zustand aber immer weiter verschlechtert.
Nun sei der Punkt erreicht gewesen, an dem „eine Selbstgefährdung nicht mehr ausgeschlossen werden konnte, so Schulmann.
Ein wichtiger Punkt: Denn zu den Kriterien, anhand derer ein Richter entscheidet, ob jemand gegen seinen Willen ins Krankenhaus gebracht werden kann, gehört, ob er für sich selbst oder für andere eine Gefahr darstellt.
Geregelt ist das unter anderem im Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten des Landes NRW, kurz auch " PsychKG “ genannt.
Ein Arzt muss die Einlieferung ins Krankenhaus beantragen, erklärt Schulmann, der Richter entscheidet dann darüber.
Ziel sei aber immer, die Selbstbestimmung der Patienten so schnell wie möglich wieder herzustellen...
Quellen : Polizei- Ge
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RAZZIA IN GLADBECK UND GELSENKIRCHEN
WEGEN LEISTUNGS MISSBRAUCH
Eine Bande soll bis zu zwei Millionen Euro
Kindergeld betrogen haben
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